Die Oder - Bernd's Heimat

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Die Oder

Die Oder -
ein Strom mit wechselvoller Geschichte im Herzen Europas. Kann man es besser zeigen, als an historischen Plätzen wie Küstrin? Mitte des 18. Jahrhundert wurde die Oder in ihr neues Bett gezwungen: Das Oderbruch wurde eingedeicht und urbar gemacht. Küstrin mitten drin als Stadt an zwei Flüssen. Hier mündet die Warthe in die Oder. Die Brücken waren die Verbindung zum Osten Brandenburgs - nach Landsberg, Sonnenburg, Schwerin bis Posen. Zerstörung im Zweiten Weltkrieg, Vertreibung der deutschen Bevölkerung östlich der Oder - plötzlich wurde die Oder zum Grenzfluss. Teilweise Hochsicherheitsbereich - "Friedensgrenze" genannt! Die Altstadt Küstrins bis zur Unkenntlichkeit zerstört, die Steine werden zum Bau neuer Häuser der neuen Bewohner (Polen, die ihrerseits vertrieben wurden) verwendet und die Reste werden sich selbst überlassen.
Aber immer war die Oder auch ein Fluss der Hoffnung: Nach der Eindeichung für bessere Schifffahrtsverbindung. Nach dem Verlust der Neumark für Rückkehr. Nach dem Mauerfall für bessere Beziehungen zum Nachbarn. Nach dem Wegfall der Grenzen für Normalisierung der Beziehungen.
Lebensader und Grenze  - die Oder ein Fluss der Gegensätze und Verbindungen! Die Fotos spiegeln ein Teil dessen wider ohne vollständige Antworten geben zu können.


Wie sagte Paul Keller treffend:

» Mutter Oder
Die Oder ist unter den deutschen Flüssen wie ein Bauernweib unter Großen und Edlen. Sie ist nicht so reich wie die Elbe, nicht so munter wie die Weser, nicht so königlich wie der Rhein und nicht so machtvoll wie die Donau. Die Oder ist ein Bauernweib... «





Weiteres zu Küstrin auch hier.

© Bernd Thiel 2005-2017
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